Hygienicum

HYGIENICUM®-Fruchtfliegenfalle

Fruchtfliegen (Tau- oder Essigfliegen, Drosophila spp.) sind als Schadensverursacher in vielen Bereichen der Lebensmittelindustrie ein Problem. In der warmen Jahreszeit kommt es zu einem massenhaftem Auftreten dieser schädlichen Insekten. Die Fraßaktivität der Fliegenlarven und die Übertragung schädlicher Mikroorganismen beschleunigen den Verderb von Lebensmitteln. Große Schäden entstehen und das Wohlbefinden von Menschen wird beeinträchtigt.

Fruchtfliegen gehören somit unter den Dipteren (Zweiflüglern) zu den häufigsten Schädlingen im Lebensmittelbereich. Einige Arten sind typische Kulturfolger, die sich in und um menschliche Behausungen aufhalten und hier vor allem Obst und Gemüse befallen. Durch ihre große Vermehrungspotenz können diese Fliegen innerhalb kürzester Zeit massenhaft auftreten und äußerst schädlich sein.

Bekämpfung durch die neue Fruchtfliegenfalle

Fruchtfliegen sind Hygieneschädlinge und müssen entsprechend der EU-Lebensmittelhygieneverordnung (LM Hygiene VO (EG) Nr. 852/2004) bekämpft werden. Durch den Einsatz der natürlichen Wirkstoffe in der Lockstoffkombination der Fruchtfliegenfalle kann auf gesundheitsschädliche Insektizide verzichtet werden. Eine biologische, rasche und sehr effiziente Bekämpfung der Fruchtfliegen ist jetzt möglich.

Vorteile:

  • enorme Effizienz durch den Einsatz der hochwirksamen Lockstoffkombination
  • sofort einsetzende Wirkung
  • optimal für den Einsatz im sensiblen Lebensmittelbereich
  • keine Geruchsbelästigung
  • große Reichweite
  • einfache Handhabung – große Wirkung
     

 

Anwendung:

Die Anwendung ist einfach:
Ca. 2 Esslöffel Lockstoff in die Falle geben.


Lockstoff mit ca. 100 ml reinem Wasser auffüllen.


Falle verschließen und aufhängen.


LOCKSTOFF NACH 4-6 WOCHEN AUSWECHSELN!!!

Der Lockstoff in der Falle ist sofort nach der Zugabe von Wasser aktiv.


Die regelmäßige Anwendung führt 
zu einer nachhaltigen Reduktion der Schädlingspopulation.

 


Für Produktanfragen kontaktieren sie bitte Gerhard Rottenmanner.


Kombinierte Hausschwamm-Bekämpfung

Der echte Hausschwamm – Serpula Lacrimans. 

Der echte Hausschwamm gehört zur Abteilung echte Pilze, zur Familie Warzenschwämme. In den letzten Jahren ist die Ausbreitung des holzzerstörenden Pilzes stark angestiegen. Den echten Hausschwamm bemerkt man erst sehr spät, meistens erst dann, wenn er Holzkonstruktionen stark beschädigt oder sogar zerstört hat. Im Gegensatz zu den anderen Pilzen besitzt der echte Hausschwamm die Fähigkeit, auch nach Trockenlegung der befallenen Stellen, Wasser mit seinen Pilzfäden zu transportieren und trockenes, noch nicht befallenes Holz, zu befallen. Er leitet das hierzu benötigte Wasser über sein Strangmyzel meterweise heran. Das Myzel durchdringt auch Mauerritzen und Mauerwerk aus Tonziegel und Beton. Feuchtigkeit: Der echte Hausschwamm benötigt nur zu Beginn seines Wachstums eine höhere Holzfeuchtigkeit von ca. 30 – 40 % (Monbächer et. 1988). Feuchte Räume mit Wasserdampf gesättigter Luft sind für das Pilzwachstum besonders ideal.

Gefährdete Bereiche im Haus:

  • Kellerräume
  • Wandverbaue an kalten Außenwänden
  • dem Regen stark ausgesetzte Außenwände
  • nicht unterkellerte Räume mit Holzverkleidungen und –böden

Temperatur: Holzzerstörende Pilze entwickeln sich in einem Temperaturbereich von etwa 2 – 40 °C. Bei optimalen Temperaturvoraussetzungen von 20 °C wächst der echte Hausschwamm um 8 mm/24 h. In der Trockenstarre kann der echte Hausschwamm bis zu 7 Jahre überleben (Laborversuch).
Sanierung: Die Sanierungsmaßnahmen sind abhängig von der Pilzart. Die Sanierung ist gemäß der ÖNORM 3802-2 durchzuführen.
Bei einer chemischen Holz- oder Mauersanierung dürfen nur zugelassene Produkte eingesetzt werden.
Grundsätzlich gilt, dass bei einem Schwammbefall die Sanierung und Bekämpfung durch einen qualifizierten Fachbetrieb durchgeführt wird, um ein Wiederaufleben des Schwammes zu verhindern. Die Firma Hygienicum®, mit Sitz in Graz-Andritz, hat dazu ein Bekämpfungsverfahren entwickelt.

Das Kombiverfahren:
Dieses Verfahren setzt sich aus mehreren Arbeitsschritten zusammen.

  • Abflämmen des Fruchtkörpers
  • Entfernen der befallenen Verputzlagen
  • Entfernen der befallenen Substrate
  • Aufheizen der Mauerwerke über Tage hinweg
  • Abflämmen des Myzels am Mauerwerk
  • Chemische Behandlung


All diese Maßnahmen sind sehr effektiv, aber zur wichtigsten Maßnahme zählt die Trockenlegung des durch den Hausschwamm befallenen Bereichs. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass der echte Hauschwamm nachhaltig bekämpft wurde.

 


 

 

Anwendung:

Bohren der Löcher für die Heizstäbe


Aufheizen des Mauerwerks mit Heizstäben


Abflämmen des Myzels


Chemische Behandlung durch Impfen einer Lösung



Durch Würfelbruch zerstörtes tragendes Holz.


Für Fragen kontaktieren sie bitte Gerhard Rottenmanner.