Hygienicum

MitarbeiterIn (w/m) für das mikrobiologische Labor gesucht – Standort Oftering

Zur Verstärkung des Teams an unserem Standort in Oftering suchen wir zum ehest möglichen Eintritt eine/n engagierte/n

Laborhilfskraft (w/m)
20 Stunden/Woche

 

Aufgaben:
– Diverse Hilfstätigkeiten im mikrobiologischen Labor (Mitarbeit bei der Untersuchung von Lebensmittel- und Wasserproben, Herstellung von Nährböden, Reinigungs- und Desinfektionstätigkeiten etc.)

Anforderungsprofil:
– Teamfähigkeit
– Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den Proben
– Genaue Arbeitsweise
– Zeitliche Flexibilität
– Hohe Belastbarkeit
– Erfahrung als Hilfskraft im mikrobiologischen Labor von Vorteil

Wir bieten:
– Ausgezeichnetes Arbeitsklima in einem hoch motivierten Team
– Kollektivvertragliches Mindestgehalt 721,66 EUR brutto
(bei einschlägigen Vorkenntnissen Bereitschaft zur Überzahlung)

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung auf elektronischem Weg an:
Frau Andrea Steininger (a.steininger@hygienicum.at)


Tierartennachweis

Wir bieten den Nachweis von Rind, Schwein, Huhn, Pute, Ziege, Schaf, Pferd und Esel mittels Real Time PCR-Verfahren an!

Dabei handelt es sich grundsätzlich um einen qualitativen Nachweis, bei positiven Proben wird jedoch auch semiquantitative Bestimmung (ob eine Spurenkontamination oder ein Gehalt von mehr als 1% vorliegt) durchgeführt.

Die Dauer der Untersuchung beträgt 2 bis 4 Werktage.

Für Ihr aktuelles Angebot kontaktieren Sie bitte: office@hygienicum.at.


HYGIENICUM®-Fruchtfliegenfalle

Fruchtfliegen (Tau- oder Essigfliegen, Drosophila spp.) sind als Schadensverursacher in vielen Bereichen der Lebensmittelindustrie ein Problem. In der warmen Jahreszeit kommt es zu einem massenhaftem Auftreten dieser schädlichen Insekten. Die Fraßaktivität der Fliegenlarven und die Übertragung schädlicher Mikroorganismen beschleunigen den Verderb von Lebensmitteln. Große Schäden entstehen und das Wohlbefinden von Menschen wird beeinträchtigt.

Fruchtfliegen gehören somit unter den Dipteren (Zweiflüglern) zu den häufigsten Schädlingen im Lebensmittelbereich. Einige Arten sind typische Kulturfolger, die sich in und um menschliche Behausungen aufhalten und hier vor allem Obst und Gemüse befallen. Durch ihre große Vermehrungspotenz können diese Fliegen innerhalb kürzester Zeit massenhaft auftreten und äußerst schädlich sein.

Bekämpfung durch die neue Fruchtfliegenfalle

Fruchtfliegen sind Hygieneschädlinge und müssen entsprechend der EU-Lebensmittelhygieneverordnung (LM Hygiene VO (EG) Nr. 852/2004) bekämpft werden. Durch den Einsatz der natürlichen Wirkstoffe in der Lockstoffkombination der Fruchtfliegenfalle kann auf gesundheitsschädliche Insektizide verzichtet werden. Eine biologische, rasche und sehr effiziente Bekämpfung der Fruchtfliegen ist jetzt möglich.

Vorteile:

  • enorme Effizienz durch den Einsatz der hochwirksamen Lockstoffkombination
  • sofort einsetzende Wirkung
  • optimal für den Einsatz im sensiblen Lebensmittelbereich
  • keine Geruchsbelästigung
  • große Reichweite
  • einfache Handhabung – große Wirkung
     

 

Anwendung:

Die Anwendung ist einfach:
Ca. 2 Esslöffel Lockstoff in die Falle geben.


Lockstoff mit ca. 100 ml reinem Wasser auffüllen.


Falle verschließen und aufhängen.


LOCKSTOFF NACH 4-6 WOCHEN AUSWECHSELN!!!

Der Lockstoff in der Falle ist sofort nach der Zugabe von Wasser aktiv.


Die regelmäßige Anwendung führt 
zu einer nachhaltigen Reduktion der Schädlingspopulation.

 


Für Produktanfragen kontaktieren sie bitte Gerhard Rottenmanner.


Kombinierte Hausschwamm-Bekämpfung

Der echte Hausschwamm – Serpula Lacrimans. 

Der echte Hausschwamm gehört zur Abteilung echte Pilze, zur Familie Warzenschwämme. In den letzten Jahren ist die Ausbreitung des holzzerstörenden Pilzes stark angestiegen. Den echten Hausschwamm bemerkt man erst sehr spät, meistens erst dann, wenn er Holzkonstruktionen stark beschädigt oder sogar zerstört hat. Im Gegensatz zu den anderen Pilzen besitzt der echte Hausschwamm die Fähigkeit, auch nach Trockenlegung der befallenen Stellen, Wasser mit seinen Pilzfäden zu transportieren und trockenes, noch nicht befallenes Holz, zu befallen. Er leitet das hierzu benötigte Wasser über sein Strangmyzel meterweise heran. Das Myzel durchdringt auch Mauerritzen und Mauerwerk aus Tonziegel und Beton. Feuchtigkeit: Der echte Hausschwamm benötigt nur zu Beginn seines Wachstums eine höhere Holzfeuchtigkeit von ca. 30 – 40 % (Monbächer et. 1988). Feuchte Räume mit Wasserdampf gesättigter Luft sind für das Pilzwachstum besonders ideal.

Gefährdete Bereiche im Haus:

  • Kellerräume
  • Wandverbaue an kalten Außenwänden
  • dem Regen stark ausgesetzte Außenwände
  • nicht unterkellerte Räume mit Holzverkleidungen und –böden

Temperatur: Holzzerstörende Pilze entwickeln sich in einem Temperaturbereich von etwa 2 – 40 °C. Bei optimalen Temperaturvoraussetzungen von 20 °C wächst der echte Hausschwamm um 8 mm/24 h. In der Trockenstarre kann der echte Hausschwamm bis zu 7 Jahre überleben (Laborversuch).
Sanierung: Die Sanierungsmaßnahmen sind abhängig von der Pilzart. Die Sanierung ist gemäß der ÖNORM 3802-2 durchzuführen.
Bei einer chemischen Holz- oder Mauersanierung dürfen nur zugelassene Produkte eingesetzt werden.
Grundsätzlich gilt, dass bei einem Schwammbefall die Sanierung und Bekämpfung durch einen qualifizierten Fachbetrieb durchgeführt wird, um ein Wiederaufleben des Schwammes zu verhindern. Die Firma Hygienicum®, mit Sitz in Graz-Andritz, hat dazu ein Bekämpfungsverfahren entwickelt.

Das Kombiverfahren:
Dieses Verfahren setzt sich aus mehreren Arbeitsschritten zusammen.

  • Abflämmen des Fruchtkörpers
  • Entfernen der befallenen Verputzlagen
  • Entfernen der befallenen Substrate
  • Aufheizen der Mauerwerke über Tage hinweg
  • Abflämmen des Myzels am Mauerwerk
  • Chemische Behandlung


All diese Maßnahmen sind sehr effektiv, aber zur wichtigsten Maßnahme zählt die Trockenlegung des durch den Hausschwamm befallenen Bereichs. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass der echte Hauschwamm nachhaltig bekämpft wurde.

 


 

 

Anwendung:

Bohren der Löcher für die Heizstäbe


Aufheizen des Mauerwerks mit Heizstäben


Abflämmen des Myzels


Chemische Behandlung durch Impfen einer Lösung



Durch Würfelbruch zerstörtes tragendes Holz.


Für Fragen kontaktieren sie bitte Gerhard Rottenmanner.

 


Biologische Schädlingsbekämpfung: Trichogramma gegen Motten

Trichogramma evanescens

Eiparasiten der Gattung Trichogramma (Erzwespen) sind die natürlichen Feinde von Schadraupen vieler Mottenarten. Die winzigen Wespen (ca. 0,8mm) legen ihre Eier in die Eier der Schädlinge (Dörrobstmotte, Getreidemotte, Kleidermotte, Kornmotte, Mehlmotte, Speichermotte…), in welchen sich die Schlupfwespenlarven entwickeln und nach 9 bis 12 Tagen schlüpfen. Der Schädling wird dadurch schon im Eistadium abgetötet. 

Durch ihre Winzigkeit und ihre vegetarische Lebensweise stellen die Schlupfwespen für den Menschen nicht die geringste Belästigung dar und werden meist gar nicht bemerkt. Die erwachsenen Schlupfwespen ernähren sich ausschließlich von Pollen und Honigtau und sind somit keine Bedrohung für die Lagergüter des Betriebes oder Haushaltes. 

Nach Abnahme des Schädlingsbefalles wandern die Schlupfwespen aktiv aus, bzw. sterben und stellen so auch später keine Belastung dar. 

 

Vorgangsweise

Die Schlupfwespen werden auf Kärtchen geliefert, die im Betrieb, im Lager oder privatem Haushalt ausgelegt/aufgehängt werden.
Von diesen Kärtchen ausgehend, suchen sich die Wespen selbständig die Befallsorte und töten die Eier der Schädlinge.
Die Zahl der Kärtchen bzw. der Pheromonfallen (Monitoringstation) und der Zeitraum zwischen der Erneuerung hängt von den räumlichen Gegebenheiten und der Stärke des Befalles ab.

Vorteile des Trichogramma-Einsatzes:

  • Keine Gesundheitsgefährdung durch die Ausbringung giftiger Substanzen
  • Keine Beeinträchtigung des Arbeitsablaufes im Betrieb (das Entfernen des Lagerbestandes oder das kurzzeitige Evakuieren des Betriebes ist während der Anwendung nicht nötig)
  • Keine Resistenzbildung (der Schädling entwickelt auch nach oftmaligem Einsatz keine natürliche Abwehr gegen diese Art der Bekämpfung) 
  • Ausbringung ohne Geräte möglich
  • Lang anhaltende Wirksamkeit (da sich die Nützlinge so lange vermehren wie ihre Nahrungsgrundlage, der Schädling, vorhanden ist)
  • Keine Beeinträchtigung der Nützlingsfauna

Für Produktanfragen kontaktieren sie bitte Gerhard Rottenmanner.
Für Bestellungen kontaktieren sie bitte  Veronika Meißl