Hygienicum

Kombinierte Hausschwamm-Bekämpfung

Der echte Hausschwamm – Serpula Lacrimans. 

Der echte Hausschwamm gehört zur Abteilung echte Pilze, zur Familie Warzenschwämme. In den letzten Jahren ist die Ausbreitung des holzzerstörenden Pilzes stark angestiegen. Den echten Hausschwamm bemerkt man erst sehr spät, meistens erst dann, wenn er Holzkonstruktionen stark beschädigt oder sogar zerstört hat. Im Gegensatz zu den anderen Pilzen besitzt der echte Hausschwamm die Fähigkeit, auch nach Trockenlegung der befallenen Stellen, Wasser mit seinen Pilzfäden zu transportieren und trockenes, noch nicht befallenes Holz, zu befallen. Er leitet das hierzu benötigte Wasser über sein Strangmyzel meterweise heran. Das Myzel durchdringt auch Mauerritzen und Mauerwerk aus Tonziegel und Beton. Feuchtigkeit: Der echte Hausschwamm benötigt nur zu Beginn seines Wachstums eine höhere Holzfeuchtigkeit von ca. 30 – 40 % (Monbächer et. 1988). Feuchte Räume mit Wasserdampf gesättigter Luft sind für das Pilzwachstum besonders ideal.

Gefährdete Bereiche im Haus:

  • Kellerräume
  • Wandverbaue an kalten Außenwänden
  • dem Regen stark ausgesetzte Außenwände
  • nicht unterkellerte Räume mit Holzverkleidungen und –böden

Temperatur: Holzzerstörende Pilze entwickeln sich in einem Temperaturbereich von etwa 2 – 40 °C. Bei optimalen Temperaturvoraussetzungen von 20 °C wächst der echte Hausschwamm um 8 mm/24 h. In der Trockenstarre kann der echte Hausschwamm bis zu 7 Jahre überleben (Laborversuch).
Sanierung: Die Sanierungsmaßnahmen sind abhängig von der Pilzart. Die Sanierung ist gemäß der ÖNORM 3802-2 durchzuführen.
Bei einer chemischen Holz- oder Mauersanierung dürfen nur zugelassene Produkte eingesetzt werden.
Grundsätzlich gilt, dass bei einem Schwammbefall die Sanierung und Bekämpfung durch einen qualifizierten Fachbetrieb durchgeführt wird, um ein Wiederaufleben des Schwammes zu verhindern. Die Firma Hygienicum®, mit Sitz in Graz-Andritz, hat dazu ein Bekämpfungsverfahren entwickelt.

Das Kombiverfahren:
Dieses Verfahren setzt sich aus mehreren Arbeitsschritten zusammen.

  • Abflämmen des Fruchtkörpers
  • Entfernen der befallenen Verputzlagen
  • Entfernen der befallenen Substrate
  • Aufheizen der Mauerwerke über Tage hinweg
  • Abflämmen des Myzels am Mauerwerk
  • Chemische Behandlung


All diese Maßnahmen sind sehr effektiv, aber zur wichtigsten Maßnahme zählt die Trockenlegung des durch den Hausschwamm befallenen Bereichs. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass der echte Hauschwamm nachhaltig bekämpft wurde.

 


 

 

Anwendung:

Bohren der Löcher für die Heizstäbe


Aufheizen des Mauerwerks mit Heizstäben


Abflämmen des Myzels


Chemische Behandlung durch Impfen einer Lösung



Durch Würfelbruch zerstörtes tragendes Holz.


Für Fragen kontaktieren sie bitte Gerhard Rottenmanner.